Sonne Paximadia

Nein!

Ich fordere für mich das starke „Nein“. Ein Nein, das in mir schallt. Eine Energie, die die Welt erreicht. Wie ein Wirbelwind, der aus vielen Winden zusammengesetzt ist und all die armseligen Jas in Stücke reißt. Sie in alle Himmelsrichtungen vertreibt. Ein Nein, das zerschmettert, auf dass eine Leere entsteht, in der etwas wachsen kann. Das Wissen um das endgültige Nein, dem wir alle ausgesetzt sind.
All die Ja’s, die die Leere verstopfen, das Nein zu verdecken suchen, ohne, dass es ihnen je gelingen mag. Sie müssen ausgelöscht werden. All die armseligen Jas zu Ablenkung und Konsum, zu Politik und Systemen, die Jas in den „Ja ich will dies, ja ich brauche das.“ Schwachsinn, Massenwahn, Irrtum, Dummheit. Sie müssen zertreten werden. Ich muss taub für sie werden. Wie der Fels! Auf dass die Brandung mich langsam zernagt. Ein Nein, das stärker als alle Jas ist. Ein Nein, das gibt. Mehr gibt, als all die Jas, die uns in unserer verfetteten, oberflächlichen (westlichen) Welt um die Ohren gehauen werden. Der Materialismus muss sich in der Spiritualität auflösen.