Im September war ich, bevor die Sonne über den Kamm strich, oft alleine am Felsen. Mal hatten Angler Position bezogen und hofften auf einen frühen Fang. Wenn der Strand sich erwärmt hatte, schlichen die ersten Touristen bis zum Schildkröten-Nest vor. Sie trieben kurz im Wasser, um dann ihre rundlichen Leiber am südlichen Strand zu braten. Während die Wellen ihr ruhiges oder belebtes Spiel spielten, ich mich mit der Natur bewegte, strahlten sie Schwere und Trägheit aus. Der ältere Herr, der langsam, sehr langsam, tagein und tagaus seinen Gang entlang der Brandungszone machte, strahlte innerer Kraft aus. Mit einem kurzen Nicken zollten wir uns jeden Morgen Respekt.
Jetzt, wo der morgendliche Sand sich abgekühlt hat, das Gestirn länger benötigt, der Wind frischer bläst, erwacht am Meer eine neue Dynamik. Da ist die Gruppe der älteren Damen, die Bewegungsyoga machen, das Pärchen, das Tai Chi übt, die Joggerin, die Frau die nach ihren Übungen nackt in die Fluten springt und der mittelalte, sehnige Herr, der seine Schlagkombinationen übt. Der Herbst bewegt nicht nur die Blätter im Norden. Überall verschwinden die Trägen in ihren Höhlen (was an sich nicht schlecht ist) und eine neue Dynamik erwacht am Strand. Auch heute habe ich dem älteren Herrn zugenickt. Ein kurzer, uns beide motivierender Blick.