Weite


Schweifen. Die Wolken ziehen, der Wind rauscht, alles in Bewegung. Satte Meeresluft in kühler sommerlicher Stimmung, die Sonne versteckt. Die Seele fließt in die Weite, gleitet unbewegt wandernd zu sich selber. Ein Teil von Allem.
Dem Rastlosen entkommen, für einen Moment der trägt. unendliche Verbundenheit mit mir und der Allverbundenheit, dem All, das mich ungibt, in mir ist. Wellen kommen und gehen, werden und lösen sich in der Weite des Meeres auf. Zerfließen, verschwinden hinter dem Horizont. Jetzt schäumen sie sanft auf und tragen den salzigen Geruch in meine Nase. In mein Innerstes. Das Meer bin ich, ich bin das Meer. Der Himmel bin ich, ich bin der Himmel. Die würzige Luft bin ich, ich bin die würzige Luft. Ich bin, ich bin nicht. Einssein.


Masse: Das Kontrastprogramm und doch so gleich. Ich ein Teil der Masse. Wimmelnd angezogen vom Meer. Ich fürchte, dass es genossen wird wie ein Fischbrötchen. Die Schlange an den Fressständen, der Treck entlang des hölzernes Pfades über die sanft schwankenden Gräser. Das geplapper im rauschen des Windes. Die Masse weckt mich, läßt mich wieder zu dem Werden, was ich in der durchschnittlichen Verfallenheit meine zu sein. Einatmen, ausatmen. Bei mir sein, in mich schweifen, Teil der Weite ders Universums. Anatta.