Ich war lange genug ein getriebener. Die fordernden Gedanken folgten den Forderungen des Alltags. Doch wohin treibt es uns. Letztendlich in den Tod. Zwischen dem Jetzt und dem alles verändernden Moment , ebendiesem nicht benennbaren Moment des „Da“, gibt es nur eins. Die Meisten würden sagen „Zeit“. Zeit die verrinnt. Doch was ist das, verinnende Zeit? Blicken wir auf eine Sanduhr. Feiner Sand rieselt durch den engen Hals. Korn um Korn, bis sich im oberen Glas gähnende Leere zeigt. Wir stehen immer an der unendlich engen, fast nicht vorhandenen Stelle der Ruhe vor dem Fall. Dort scheint der Sand zu verharren, um dann unerbittlich in den unteren Teil zu stürzen. Er erscheint fest. Diesen kleinen Punkt, diesen Moment versuchen wir festzuhalten, zum Beispiel mit Fotos. Warum?
Doch meist rieseln wir einfach um uns zu verlieren. Wie die feinen Körner. Alles Schwachsinn. Wir sollten das Rieseln, die Bewegung, das Leben anschauen, genießen, in ihm sein. In der Dauer, im Jetzt. Jeder Moment ist wie der Folgende oder der Vergangene. Sei er noch so klein. Einfach wunderbar.
Endlich wären wir das vorher und nachher los, dass uns Sorgen bereitet, Leid bereitet, ablenkt, antreibt.