Sommerregen

Immer wieder anders klingen die Tropfen, die vom Himmel in den Sommerabend stürzen. Wer konzentriert lauscht, vernimmt ein wahres Konzert mannigfaltiger Geräusche. Mal treffen sie ploppend einen Stein, raschelnd ein Blatt, platternd sattgrünen Rasen, fast unhörbar auf Sand, glucksend auf eine Pfütze oder ein dahinfließendes Gewässer. Ein rhythmisches Konzert aus plappernden Tönen, eine Sprache der Frische, der Kraft des Wassers; der Natur, die uns alle nährt. Welch ein Genuß.Wenn dann am morgen die Sonne die Feuchtigkeit aufsaugt, der Wind sie verteilt, setzt sich der nährende Kreislauf fort. Ohne Anfang, ohne Ende. Immerwährend aus der Sicht unseres beschränkten Horizonts.