Was auch immer das „It“ in diesem Text aus der „Rocky Horror Picture Show“ bedeuten soll… – Über dies „It“ muss an anderer Stelle intensiv kontempliert werden. Hier nur ein paar Gedanken zu Träumen. Speziell zu denen, die davon träumen, etwas „haben“ oder „sein“ zu wollen. Sowie das „beleidigt“ sein, wenn die Wirklichkeit nicht den Träumen entspricht.
Die Allmacht der Natur mit ihrer Brutalität kann alle Träume zerstören. Sie greift den Körper an, die Liebsten und vernichtet das Geschaffene. Ein natürlicher Prozess, denn alles ist der Vergänglichkeit geweiht. Träume werden vom Geist geboren. Was wir oft übersehen ist, dass die Natur unseres Geistes permanent damit beschäftigt ist im gleichen Atemzug Träume zu Fall zu bringen; zu durchkreuzen, zu verunmöglichen. Weil unser Geist von sich aus verwirrt ist. Kreuz und quer denkt er aus dem Unbewussten heraus. Folgt Trieben und Lüsten, den Dingen, die vorteilhaft erscheinen. Gedanken drängen uns dahin, wohin wir meinen uns träumen zu müssen: zum haben oder nicht mehr haben wollen.
Bevor wir die Welt, die Natur oder andere Menschen beschuldigen, die eigenen Träume zu durchkreuzen, sollten wir in uns selber schauen. Schauen, durch welche Handlungen wir uns selber im Weg stehen; uns selber ein Bein stellen. Machen wir uns selber für unser Scheitern verantwortlich! Jede Handlung, die wir tun, geht von uns und nur von uns aus. Die Welt reflektiert unsere Bewegungen. Daher ist es oft ratsam – nicht zu handeln. Daher erscheint es ratsam, wenn wir handeln mit Bedacht vorzugehen. Genießen wir die kleinen Träume, die niemanden und nichts behindern, träumen. Die Träume, die für uns und Anderen zur Freude, jedoch keinem unserer Mitmenschen oder der Welt zur Last werden. Bescheiden, dankbar für das sein, was wir haben und sind. Im Jetzt. Was mir leider auch nicht immer gelingt.
Einzig die Utopie ist ein Ort, den wir anstreben sollten, weil es ihn nicht gibt (altgr. ou – nicht / Topos – Ort).