Verstrichen, ein Jahr. Ich denke an Heideggers Feldweg. An den Baum, unter dem er sinnierte. Die Zeit zeitigt sich auf die immer gleiche Weise, ohne dasselbe zu wiederholen. Mannigfaltiges hat sich gelichtet, ist in meine Augen, meine Sinne, meinen Geist gefallen; hat ihn vorangetrieben, in der Änderung noch mehr Änderung bewirkt. Die Gedanken bewegen sich immer. Nehmen den neuen Geist der Freiheit wahr. Beweglicher ohne das Korsett der Lohnarbeit. Es gibt so viel zu tun, so viel zu denken, so viele Gedanken zum Schweigen zu bringen.
In sich ruhen, im Auge der um mich herumwirbelnden Luft. Der Winterwind treibt den Nebel von einer Ecke in die Andere, die Welt verschleiert sich, um sich erneut zu entbergen; zu verbergen. Baumgedanken werden entwurzelt und öffnen den Boden für neues Sinnen – ohne zu denken. Als der Baum stürzte flohen die Affen. Lasst sie schweigen, wie die Exceltabellen, die Rufe der Getriebenen, die in blinder Betriebsamkeit versuchten auf das morschen Gehölz zu klettern. Treiben lassen, driften, entleeren, träumen. Die Liebsten genießen, deren Wärme spüren und Wärme geben. Bis zum ewigen, kalten Schlaf, der in seiner Unerbittlichkeit heranschleicht. Jeden Moment auskosten, wie immer er sich zu präsentieren mag. Eine der schwersten Übungen für das nächste Jahr.